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Das ist Markranstädt
 

Die Markranstädter Ortsteile

Zum Gemeindegebiet der Stadt Markranstädt gehören insgesamt 17 Ortsteile. Die Ortsteile sind zu Ortschaften zusammengeschlossen, die in ihrer Struktur den ehemaligen Gemeinden entsprechen, welche im Laufe der Jahre nach Markranstädt eingemeindet wurden.

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Die Ortschaften und Ortsteile im Überblick
Ortschaftzugehörige OrtsteileOrtsvorsteher
FrankenheimFrankenheim, Lindennaundorf, PriesteblichHerr Jens Schwertfeger*
GöhrenzGöhrenz, AlbersdorfFrau Dr. Ingrid Barche*
GroßlehnaGroßlehna, AltranstädtHerr Gerhard Schmit*
KulkwitzKulkwitz, Gärnitz, SeebenischFrau Carmen Osang*
QuesitzQuesitz, Thronitz, DöhlenHerr Mike Hienzsch*
RäpitzRäpitz, Schkölen, Schkeitbar, MeyhenHerr Roland Vitz*
 
 

* Der Kontakt zu den Ortsvorstehern wird über die Stadtverwaltung Markranstädt organisiert. Telefonnummer für Anfragen: 034205/61223

 
 
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Zur Geschichte einiger Ortsteile

Quesitz (Qvesiz)... war, wie viele andere Orte in unserer Region ursprünglich eine sorbische Gründung. Es erhielt im Zuge der Einwanderung deutscher Volksstämme einen Herrensitz, das spätere schriftsässige Rittergut, dessen Besitzer i. J. 1226 ein Cunradus de Qvesiz war. Der am 22. September 2000 gegründete "Traditionsverein e.V." widmet sich u.a.auch der Erforschung der Ortsgeschichte.

Kulkwitz (Kolkwiz) Der erste urkundliche Beleg geht auf das Jahr 1358 zurück. Die im romanischen Stil erbaute Wehrkirche aus dem 12. Jahrhundert ist eine der ältesten Kirchen in Sachsen. Der Braunkohlenfund in benachbarter Flur und der darauf folgende 100 Jahre dauernde Abbau der Kohle, erst Untertage ab 1936 als Tagebau veränderte die Landschaft in dieser Umgebung. Der letzte im Jahr 1962 ausgekohlte Tagebau auf Markranstädter/Leipziger Flur bildet heute den Kulkwitzer See.

Frankenheim/Lindennaundorf Diese Dörfer wurden erstmals im Jahre 1285 in einer Kaufurkunde erwähnt. Ihre Gründung geht auf die Ansiedlung deutscher Bauern aus den fränkischen Gegenden zurück. Interessant ist die spätromanische Chorturmkirche in Lindennaundorf. Der am 11.11.1996 gegründete Heimatverein erforscht die Geschichte beider Orte und organisiert Dorffeste. Mehr erfahren Sie unter www.heimatverein-frankenheim-lindennaundorf.de

Altranstädt Im Jahre 1190 errichtete das Kloster Altzella bei Nossen hier ein Klostergut.
Nach der Reformation entstand Ende des 16. Anfang des 17. Jahrhunderts eine dreiflügelige Schlossanlage. 1706 und 1707 wurde im Schloss europäische Geschichte geschrieben. Der Schwedenkönig Karl XII. schloss im Jahre 1706 mit dem Kurfürssten von Sachsen August II. den Altranstädter Frieden und im Jahre 1707 mit Kaiser Josef I. von Österreich die Altranstädter Konvention, die u. a. den schlesischen Protestanten Glaubensfreiheit zusicherte.

Schkölen (Zolini)... ist eine slawische Gründung, dessen Ersterwähnung auf das Jahr 993 zurück geht. Hier befand sich ein sorbischer Burgward. Die Reste eines frühgeschichtlichen Ringwalls, im Volksmund "Hunnenschanze" genannt, sind heute noch erkennbar.

Schkeitbar (Scutibure) Altsorbische Gründung, im Jahr 1008 mit dem "Heiligen Hain Zitibure" erstmals erwähnt.Im Zuge der Christianisierung ließ Bischof Wigbert diesen Hain abholzen und an der Stelle eine Kirche errichten, die dem hl. Märtyrer Romanus geweiht wurde. Eine besondere Seltenheit sind die in Stein gehauenen Köpfe der slawischen Gottheiten "Belebog" und "Zernebog" am Kapitel einer Säule im Ostteil der Kirche.

Räpitz... ebenfalls eine slawische Gründung, Ersterwähnung im Jahre 1282. In der nächsten Umgebung wurden bedeutende Funde früherer Siedlungsspuren gemacht z. B. das schnurkeramische Hockergrab mit Kettenschmuck von Räpitz". Bekannt ist das Volksfest "Räpitzer Pfingstbier" - eine alte Tradition, die 1980 wiederbelebt wurde.

 
Beginn der Blöcke
Blöcke überspringen Schloss Altranstädt
Altranstädt

Kirche Schkeitbar
Schkeitbar

Frankenheim
Frankenheim


 
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