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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

2018/10

Markranstädt, 01. Februar 2018: Mit einer Andacht und einer Kranzniederlegung wurde am 27. Januar 2018 der Opfer des Nationalsozialismus am Ehrendenkmal auf dem Markranstädter Friedhof gedacht. Rund 30 Vertreter aus Politik, Schule und Verwaltung nahmen an der Feierstunde teil.

In seiner Ansprache zog Bürgermeister Jens Spiske Parallelen zwischen den heutigen Ereignissen, insbesondere in Bezug auf den Vormarsch rechtspopulistischer Parteien nicht nur Deutschland, und den Entwicklungen vor der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten. Er fordert alle Demokraten zu Wachsamkeit auf und appelliert an alle politischen und gesellschaftlich Verantwortlichen, die Nähe zu den Menschen zu suchen und genau hinzuhören, was das Volk umtreibt.

Pfarrer Michael Zemmrich erinnerte in seiner Andacht an den Initiator des Gedenktages, dem ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog. Pfarrer Zemmrich stellte dabei den unschätzbaren Wert, geschichtsprägender Ereignisse heraus, die Bedeutung eines ungetrübten Erinnerungsvermögens und die Gefahren des Ausgrenzens sowie des vermeintlich einfachen Einteilens in Gut und Böse. Mit seinen Worten „…Heute sind wir hier beieinander, um die Opfer der Selektionspolitik zu ehren. Um ihrer zu gedenken. Aber auch um uns bewusst zu machen, wie labil das Land der Dichter und der Denker ist…“ zog er die Verbindung zwischen der Bedeutung des Erinnerns und der aktuellen Situation.

Bundespräsident Roman Herzog führte den Gedenktag am 03. Januar 1996 per Proklamation ein. Er wurde auf den 27. Januar, dem Tag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee, festgelegt. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus.

Stadt Markranstädt
Markt 1 | 04420 Markranstädt
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